Unser Mann für’s Abgeordnetenhaus

Unser Mann für’s Abgeordnetenhaus

Der SPD-Kandidat für das Direktmandat zum Abgeordnetenhaus im Wahlkreis 6, Frohnau, Hermsdorf und Freie Scholle, kommt aus der Abteilung Frohnau: Kai Kottenstede stellt sich vor.

Warum ich für Euch kandidiere

Politik ist das, was wir draus machen. Berlin ist das, was wir draus machen. Reinickendorf ist das, was wir draus machen. Das ist der Grund, warum ich für das Abgeordnetenhaus kandidiere. Als Schüler habe ich meine Mutter am Frühstückstisch mit Diskussionen über die Tagespolitik genervt. Als Student in Münster habe ich mich im Debattierclub rhetorisch mit anderen gemessen, kritisiert, geschlaumeiert. Bei Stammtischen der SPD Frohnau habe ich ebenfalls nicht mit Worten gespart. Ich möchte mich nicht länger nur über Zustände ärgern und kritisieren. Ich möchte meinen ernsthaften Beitrag leisten, dass Frohnau, Hermsdorf und die Freie Scholle so lebenswert bleiben, wie sie es sind. Ich möchte zur Verbesserung beitragen, statt nur über Fehler zu reden.

Mein Engagement beginnt nicht mit dieser Kandidatur. In Frohnau habe ich die Initiative „Prost, Baum“ zur Rettung von Straßenbäumen gestartet. Ich koordiniere die Aktion „Frohnau hilft“ zusammen mit Björn Hawlitschka. Darum geht es mir: pragmatisch anzupacken, um konkrete Verbesserungen zu erreichen. Auch früher habe ich schon Vereine gegründet und aufgebaut. Dieses Engagement und diese Energie möchte ich voll und ganz der Politik für Berlin und meinem Wahlkreis widmen.

Meine Mission: Erstens, eine Diskussion anzustoßen über die Zukunft Reinickendorfs und insbesondere dieses Wahlkreises. Wie bleibt unsere lebenswerte Umgebung auch in Zukunft lebenswert? Wie muss Mobilität hier gedacht werden? Wie behalten in Zeiten von Online-Handel unsere Ortszentren ihre Lebendigkeit? Wie wachsen wir mit den Nachbargemeinden in Brandenburg zusammen? Wollen wir die Qualität unserer Stadtteile erhalten, sollten wir nicht warten. Wir sollten uns fragen, was sie zukunftsfähig macht. Das setzt einen offenen und ehrlichen Dialog mit Bürgerinnen und Bürger voraus. Frohnau, Hermsdorf und die Freie Scholle haben die besten Voraussetzungen, eine Vorreiterrolle in Berlin als Stadteile einzunehmen, die sich für eine lebenswerte Zukunft fit machen. Machen wir was draus!

Zweitens glaube ich fest an den Wert und die Kraft von Gemeinschaft, an die Wirkung von Solidarität. Gerade in unserem lokalen Umfeld spielt Gemeinschaft und Zusammenhalt eine wichtige Rolle und muss gestärkt werden. Gute Politik ist für mich eine Politik, die den Interessenausgleich sucht und nicht Interessen gegeneinander ausspielt – das gilt für die verschiedenen Generationen in unserem Wahlkreis, verschiedene Verkehrsträger, genauso wie für die Gruppierungen in unserer Partei.

Inhaltlich liegen mir zwei Themen besonders am Herzen: Bildung und Wirtschaftsförderung. Für diese Themen möchte ich mich im Abgeordnetenhaus gerne inhaltlich engagieren. Wir brauchen als SPD beides, ein positiv besetztes Wirtschaftsbild und ein positives Bildungsverständnis – verbunden mit einer ordentlichen Portion Pragmatismus. Wir müssen uns dabei mehr am Bürger und der Bürgerin orientieren. Sie haben kein Interesse an großen politischen Ideen, wenn sie wochenlang auf Termine im Amt warten und wenn Mail-Adressen für Lehrer in Berlin ein Jahrzehnt-Projekt sind.

Über allem steht: Wir müssen uns ernsthaft und dringend deutlich stärker der Umsetzung von Politik widmen. Wir brauchen einen Stil von Politik, der eine erfolgreiche Umsetzung von Ideen mitdenkt, schon zu Beginn. Dazu gehört auch Kontrolle und Durchhaltevermögen. Festbeißen, bis es klappt. Gut gemeint reicht nicht. Mit anderen Worten: Wir müssen weg von Schaufensterpolitik, denn sie raubt uns Glaubwürdigkeit.

Diese Wahl ist, was wir draus machen. Also lasst uns gemeinsam einen starken Wahlkampf machen! Ich freue mich drauf!

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