Vorstand +1

Die SPD will wieder Volkspartei der linken Mitte werden
(tagesschau.de)

Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen des Tankers mal auf den Weg nach Berlin-Hermsdorf machen, um den dortigen Ursachen für eine nicht nur wieder sacht ansteigende Mitgliederzahl, sondern auch für eine angemessene und repräsentative Vielfältigkeit nachzuspüren.

Die Genoss:innen, die sich am vergangenen Dienstag zur turnusmäßigen Vorstandswahl trafen, konnten bei der Auswahl der Repräsentant:innen für die kommenden beiden Jahre einmal mehr aus dem Vollen schöpfen. Und entschieden sich demgemäß sowohl für eine Rückkehr zum traditionellen Modell mit insgesamt sechs Mitgliedern im geschäftsführenden Abteilungsvorstand; andererseits mit dem Verzicht auf eine/n Schriftführer:in für eine Novität, die die Landespartei den Abteilungen als Wahlmodell für die Zukunft anbietet.

Angela Budweg als Vorsitzende wird in den beiden nächsten Jahren somit von vier Stellvertreter:innen unterstützt, neben Ulrike Schütz, Horst Mentz und Stefan Valentin durch die Genossin Stefa Hirsch als neues Mitglied im GAV; Martin Müller bleibt weiterhin verantwortlich für die Finanzen. Als Beisitzer sind vor allem die Genossen Thomas Koch (Mitgliederangelegenheiten) und Reiner Knecht als Bildungsbeauftragter zu nennen.

Der Wahlabend verlief bei aller Ernsthaftigkeit und Konzentration gewohnt launig; die anwesenden 24 Genoss:innen schafften es nicht nur, selbst die Delegierten und deren Vertretung in einem Wahlgang zu bestimmen, sie fanden sogar noch Zeit, einen Antrag des Genossen Oestmann zum Thema Migration in der abteilungstypischen Diskussionsfreude und -tiefe zu erörtern und abzustimmen.

Das entspannte Abarbeiten der Tagesordnung war vor allem der souveränen Leitung durch die Genoss:innen Anni und Sascha Rudloff zu danken, die mit Struktur und Satzungskompetenz die Wahlberechtigten durch die einzelnen Wahlgänge regelrecht gleiten ließen.

Die Berliner SPD hat ein schwieriges, aber auch durchaus vielversprechendes Wahljahr vor sich. Parallel dazu scheinen in Reinickendorf die bleiernen Verhältnisse vergangener Jahrzehnte in Bewegung zu geraten.
Die SPD in Hermsdorf ist bereit für diese Herausforderung.

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